Sonntag, 29. Januar 2012

Meinungsumfrage: Schweizer wollen keine Tierversuche an Hunden

Eine repräsentative Meinungsumfrage der „Ärztinnen und Ärzte für Tierschutz in der Medizin“ hat dies ergeben.

Dies stehe in krassem Gegensatz zum weit verbreiteten Gebrauch des Hundes als Versuchstier, schreibt die Organisation in einer Medienmitteilung. Die Ärzte für Tierschutz fordern deshalb, dass der Volkswille anerkannt wird und Forschung wie auch Politik diesen umsetzen.
70% aller Schweizer wollen laut der Umfrage keine Tierversuche an Hunden, um vielleicht Krankheiten bei Hunden besser behandeln zu können. 65% aller Schweizer wollen nicht mal Tierversuche an Hunden, um vielleicht Krankheiten des Menschen besser behandeln zu können. Und 79% aller Schweizer wollen keine belastenden Hundeversuche, um die Giftigkeit von Stoffen wie beispielsweise Pestiziden besser einschätzen zu können.
Trotzdem finden in der Schweiz viele Tierversuche an Hunden statt, bei denen diese mittelschwer bis schwer leiden. 3102 Tierversuche mit Hunden gab es in der Schweiz im Jahr 2010. Hierunter finden sich auch einige harmlosere, wie Blutentnahmen oder Gewebsproben. Es bleiben aber dennoch 278 Versuche mit mittelschwerem und 6 Versuche mit sehr schwerem Leiden für den Hund.

EU will sich aus Tierschutz zurückziehen


Die neue Tierschutzstrategie der Europäischen Union für 2012 bis 2015 stößt bei Tierschützern auf Wiederstand.
Wie die international tätige Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kritisiert, mangele es der neuen Strategie an einem konkreten Plan für die einzelnen Tierschutzthemen. Während die Strategie für 2007 bis 2012 noch konkrete EU-Gesetzesvorhaben mit sich brachte, sind diese in Zukunft nicht vorgesehen. Problematiken im Bereich Tiertransporte, Wildtiere, Tierversuche und Klonen werden in der Strategie gar nicht erst erwähnt. EU-Kommissar John Dalli signalisiert mit der neuen Strategie einen Rückzug der EU aus dem europäischen Tierschutz. Verantwortlich sind ab 2014 verstärkt die Mitgliedstaaten. Dies wird laut VIER PFOTEN vor allem in den südlichen und östlichen EU-Staaten zu Lasten der Tiere gehen.

 Einen positiven Aspekt der neuen Strategie sieht VIER PFOTEN in der besseren Schulung von Personen, die mit Tieren umgehen. Hierfür soll ein EU-weites Informationsnetzwerk eingesetzt werden. Außerdem sieht die Strategie vor, bestehende EU-Bestimmungen im Vollzug effizienter durchzusetzen und damit bessere Qualität in der Umsetzung des bestehenden Tierschutzes herzustellen.

Dienstag, 17. Januar 2012

Protest gegen Pelz

Antipelzwoche von PETA

INFO

Tipp:

Selber Pelzträger ansprechen und fragen, ob sie wüssten, wieviel Leid in ihrer Jacke steckt.

Online-Petition gegen Robbenschlachten

Gute Nachricht:
Seit Dezember 11 gibt es verschärfte Haltungsvorschriften für Tiere auf Pelzfarmen, weswegen viele Pelzfarmen in Deutschland geschlossen haben.
Nur einige versuchen zu klagen:


Pelzfarmen

Dienstag, 10. Januar 2012

Demo gegen sexuellen Missbrauch an Tieren in Köln

Samstag, 24. März 2012

Köln Rudolfplatz

Hahnentorburg

12.00 bis 15.00 Uhr

Wir müssen handeln - jetzt !!!


DENN ...
... wir k ö n n e n und w o l l e n nicht länger tatenlos mitansehen, wie wehrlose Tiere jeden Tag sexuell durch Menschen missbraucht werden!

... wir m ö c h t e n uns nicht länger vorstellen müssen, dass nach den sexuellen Übergriffen und Missbräuchen an Tieren danach vielleicht unsere Kinder "dran" sind!

... wir w o l l e n es nicht mehr länger hinnehmen, dass solche kranken Menschen weiter ungeschoren davonkommen, weil ihre Handlungen nicht durch das Gesetz geahndet und verfolgt werden!

... wir m ü s s e n den leidenden und wehrlosen Tieren zur Seite stehen und ganz schnell etwas in der Gesetzesgebung bewirken!

... der Mensch hat weder das Recht über Tiere jeglicher Art bestimmen zu dürfen, noch das Recht sie zu quälen!

DAHER .... kommt bitte alle nach KÖLN und unterstützt uns bei unserem Vorhaben und unseren Forderungen !!
DENN ... es m u s s etwas passieren in der Gesetzgebung !!!

Antibiotikaskandal bei Masthähnchen

In Hähnchenfleisch werden häufig antibiotika-resistente Keime gefunden.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz hat die erschreckende Folge von Antibiotika-Missbrauch bei Masthähnchen aufgedeckt.
Die Bundesregierung hat nun auf die Kritik des BUND reagiert und noch für diese Woche einen Gesetzesentwurf angekündigt, mit dem das Arzneimittelgesetz verschärft werden soll. Aus Sicht von Verbraucherschützern greift dies jedoch zu kurz. Das Hauptproblem sei der Umgang mit den Tieren. "Die Hähnchen werden unter Bedingungen gehalten, die sie krank machen und die den Einsatz von Antibiotika erfordern. Dies darf nicht länger so sein", meint die Verbraucherschützerin und fordert die Politik zum Handeln auf. "Was wir brauchen, ist ein wirksamer Tierschutz."

weitere Infos

Unterschriftenaktion vom BUND

Samstag, 7. Januar 2012

Orang Utans sind kein Ungeziefer

Petition gegen Tötung unterschreiben

In Indonesien werden Orang Utans gejagt und getötet, weil sie der Palmölindustrie im Weg sind.
Die Industrie bezeichnete die Tiere als Ungeziefer.

Hoffnung für Rumäniens Hunde

Kurz vor Weihnachten haben die beiden großen Tierschutzorganisationen, TASSO und Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), Grund zur Freude.

 Die Ratifizierung des in Rumänien seit Langem geplanten und immer diskutierten Gesetzes PL912, das die Legalisierung zum Töten aller Straßenhunde vorsieht, ist auf den 11. Januar 2012 verschoben worden. TASSO und der bmt gehen stark davon aus, dass die massiven Proteste aus ganz Europa maßgeblich zu der Entscheidung beigetragen haben. Die beiden Tierschutzorganisationen danken daher allen Tierfreunden ganz herzlich für diesen phänomenalen Einsatz. 35.476 Proteste sind allein bei TASSO eingegangen! „Das ist ein tolles Ergebnis, mit dem wir nicht gerechnet haben. Wir bleiben aber dennoch dran und werden über die weiteren Entwicklungen berichten", so Philip McCreight von TASSO e.V.

Außerdem scheinen die jahrelangen Bemühungen um die Straßenhunde  in Brasov, Rumänien, nun endlich den gewünschten Erfolg zu zeigen. Den zähen Verhandlungen von Cristina Lapis' Millions of friends und dem bmt ist es zu verdanken, dass Bürgermeister Scripcaru die Verantwortung für die Straßenhunde seiner Stadt den Tierschützern überlassen hat. In dieser Stadt, in der noch vor Kurzem tausende Hunde in einer Hundefängeranlage gestorben sind, hat die Vernunft gesiegt. Der Bürgermeister hat eingesehen, dass andere Maßnahmen zu hundefreien Straßen führen als Einfangen und Töten. Um den Zustrom auf die Straße zu stoppen, wurde in Brasov die Chip-, Registrierungs- und Kastrationspflicht für Hunde und Katzen eingeführt. Wer sein Tier nicht kastrieren möchte, muss eine Steuer zahlen. Für mittellose Tierhalter stellen der bmt und Millions of friends die kostenlose Kastration sicher. Wenn diese Maßnahme greift, werden wesentlich weniger Tiere auf der Straße sein, und die Situation wird beherrschbar.

Alle Hunde, die überlebt haben, sind aus dem ehemaligen städtischen Tötungslager Brasov/Stupin, das nach zähen Verhandlungen geschlossen werden konnte,  ins Tierheim Brasov umgezogen. Einige Hunde leben schon glücklich  in Deutschland in neuen Familien. Insgesamt musste das Tierheim Brasov seit dem 1.8.2011 über 700 Hunde aufnehmen, es platzt aus allen Nähten, und ständig kommen natürlich neue Tiere dazu.

Hier bitten wir wieder alle Tierfreunde um Hilfe – gerade auch für die vielen Junghunde, die den strengen rumänischen Winter in einem Tierheim ohne Heizung nicht überleben würden. Gerne nimmt Petra Zipp vom Bund gegen Missbrauch der Tiere Anfragen zur Vermittlung eines Hundes entgegen: petra.zipp@bmt-tierschutz.de
 
© Copyright TASSO e.V.