Freitag, 16. März 2012

EU-Parlament für zeitliche Begrenzung von Schlachttiertransporten

Das Europäische Parlament ist für eine zeitliche Begrenzung von Schlachttiertransporten auf acht Stunden.
Die Mehrheit der Abgeordneten hat eine entsprechende Erklärung, deren Unterzeichungsfrist heute endet, unterschrieben.

Der Deutsche Tierschutzbund fordert nun die EU-Kommission auf, die EU-Tiertransport-Verordnung endlich zu überarbeiten. Die deutsche Bundesregierung sollte sich zudem zu ihren Aussagen im Koalitionsvertrag bekennen und sich stärker als bisher bei der EU für die Novellierung der Verordnung einsetzen. Bereits im Verlauf des letzten Jahres hatten mehr als eine Millionen Menschen in Europa die Erklärung im Rahmen der Kampagne „8hours" unterschrieben. Die Begrenzung der Transportdauer auf maximal 8 Stunden wäre ein wichtiger Schritt gegen das tägliche Tierleid auf Europas Straßen.

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Tierquälerische Vogelbörsen

Enge, verdreckte Käfige, unausstehlicher Lärm und Tierschutzmissstände wohin man blickt - an Wochenenden finden in ganz Deutschland regelmäßig Vogelausstellungen und -börsen statt, die nicht nur dem Tierschutz widersprechen, sondern Tiere zu Prestigeobjekten und Waren degradieren.

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Verbot von Vogelausstellungen und -börsen und appelliert an die Städte und Gemeinden, die ihrer Vorbildfunktion nachkommen sollten, einschlägigen Veranstaltungen keine Räume zur Verfügung zu stellen. Ein sofortiges Umdenken kann unzähligen Vögeln Leid ersparen.
Eine Recherche hat gezeigt, dass die Vögel unter unwürdigen Bedingungen zur Schau gestellt werden. Sie sind Spielball von profitorientierten Hobbyzüchtern und werden wie Ware verramscht. Für die Vögel bedeuten diese Veranstaltungen erheblichen Stress und Leid. Die Städte und Gemeinden sollten ihre Hallen nicht mehr länger für diese tierquälerischen Veranstaltungen bereitstellen.

PETA appelliert an die Bevölkerung, einschlägige Ausstellungen zu meiden und niemals Tiere auf Vogelmärkten zu erwerben - auch nicht aus Mitleid.

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Freitag, 9. März 2012

Schächtverbot

Noch immer werden in Deutschland jedes Jahr Tiere aus religiösen Gründen ohne Betäubung geschächtet.
Das heißt, den Tieren wird bei vollem Bewusstsein der Hals mit einem Messer aufgeschlitzt, Muskeln, Schlagadern, Luft- und Speiseröhre durchtrennt. Erstickungsanfälle mit höllischen Schmerzen, Atemnot und panischer Angst sind die Folge. Oft ringen die geschächteten Tiere minutenlang mit dem Tod, versuchen immer wieder aufzustehen oder zu fliehen.
Eigentlich verbietet das Tierschutzgesetz eine solche Tierquälerei, doch es können Ausnahmegenehmigungen aus religiösen Gründen beantragt werden.
Eine Änderung des Tierschutzgesetzes könnte dieser Grausamkeit ein Ende setzen, doch seit Jahren wird ein vorliegender Änderungsantrag des Bundesrats nicht umgesetzt.

Aktion „Fair Play“ Europaweite Demo am 31.3.2012

Die Massaker an den Straßentieren in der Ukraine scheinen trotz gegenteiliger Beteuerungen der politisch Verantwortlichen unvermindert weiterzugehen. Umso wichtiger ist es, jetzt in ganz Europa ein starkes Zeichen zu setzen!


Europaweit finden am 31.März Demonstrationen statt !


Orte der Demonstrationen

Köln: 14-18 Uhr  Treffpunkt ist der Hauptbahnhofsvorplatz in Köln um 14.00 Uhr, dort findet eine Kundgebung statt. Ab 15.00 Uhr großer Demonstrationszug durch die Innenstadt

Käfighaltung für Hennen bis 2023

Der Bundesrat hat am 02. März 2012 der Gesetzvorlage von Ministerin Ilse Aigner zugestimmt, die Kleingruppen-Käfige für Legehennen erst im Jahr 2023 auslaufen zu lassen.

In der Kleingruppenhaltung werden bis zu 60 Tiere in einem niedrigen Käfig zusammengepfercht; eine Henne hat kaum mehr Platz als ein A4-Blatt. Die Betreiber haben nun 11 Jahre Zeit, um diese tierquälerischen Anlagen auf alternative Haltungssysteme umzurüsten. Die lange Übergangsfrist ist ein weiterer Beweis, dass sich die politisch Verantwortlichen – auch im Bundesrat – ausschließlich an den Interessen der Agrar-Industrie orientieren; eine fünfjährige Übergangsfrist bis 2016 wäre nach Expertenmeinung ausreichend gewesen.
Nun hilft nur noch ein massiver Kaufboykott! Zwar bieten die meisten großen Supermarktketten - aufgrund der Proteste der Verbraucher - kaum noch Eier aus Kleingruppen-Käfigen an, kaufen aber die „versteckten Eier“ in Fertiggerichten, Nudeln und Keksen.
Leider gibt es keine Kennzeichnungspflicht, die es dem Konsumenten leichter macht, derartige Produkte zu meiden.

(Quelle: Tierschutzpartei)


 

Samstag, 3. März 2012

Das Leid in der industriellen Tierhaltung

Sie werden auf engstem Raum gehalten, bekommen kein Tageslicht und dürfen ihre natürlichen Bedürfnisse, wie das Grasen auf der Wiese, nicht ausleben. Während die Nachfrage nach tierischen Produkten in vielen Ländern rasant zunimmt, steigt durch erhöhte Emissionen die gesundheitliche Belastung der Menschen. Boden, Luft und Wasser werden verschmutzt.

Die ganze Welt blickt erwartungsvoll auf die UN-Konferenz Rio+20 über nachhaltige Entwicklung. Bei dem internationalen Gipfeltreffen im Juni 2012 in Rio de Janeiro (Brasilien). Dort soll die globale Nachhaltigkeit gefördert werden.
Das Verhandlungspapier für das Treffen wird im März 2012 in New York erneut diskutiert.

Mit der Unterschriftliste der Petition wird den  Vorstandsvorsitzenden der UN-Konferenz Rio+20, Dr. John Ashe und Sook Kim, gezeigt, dass Menschen überall auf der Welt einen besseren Umgang mit den Tieren fordern.

online-Petition unterschreiben

Bären in Gefangenschaft

Sie sind eingesperrt in engen Käfigen. Jeden Tag laufen sie den kalten Betonboden auf und ab und beißen in das rostige Gitter. Immer wieder wanken sie hin und her - ein Zeichen des extremen psychischen Traumas, das sie erleiden müssen. Sie werden mit verfaulten Lebensmitteln gefüttert und sind der bitteren Kälte des Winters oder der sengenden Hitze des Sommers schutzlos ausgeliefert.

Bären in Gefangenschaft leben unter entsetzlichen Bedingungen.

Infos über das Bärenprojekt