Sonntag, 28. August 2016

7 FAKTEN ÜBER LEDER

1. Neben Rindern, Schafen und Ziegen werden auch Hunde und Katzen ihrer Häute wegen getötet. Sie können als Verbraucher nie sicher sein, von welchem Tier das Leder stammt.

2. Auch wenn auf einem Produkt „Made in Italy“ steht oder es scheinbar in Deutschland oder einem anderen EU-Land hergestellt wurde, stammen die Rohhäute sehr häufig aus Indien, China, Brasilien, Bangladesch oder einem anderen Land mit niedrigen bis nicht vorhandenen Tierschutzgesetzen.

3. Selbst für internationale Modefirmen sind die Umstände der Tierhaltung, des Transports und der Schlachtung nicht nachvollziehbar. Die zahlreichen Vorlieferanten innerhalb der Zulieferkette und die Schlachthäuser liegen außerhalb ihrer Kontrolle.

4. Indische Kühe müssen einen entbehrungsreichen Transport über Tausende von Kilometern in andere indische Bundesstaaten oder bis nach Bangladesch über sich ergehen lassen, um dort ohne Betäubung in Schlachthäusern oder auf offener Straße getötet zu werden.

5. Auch Kinder müssen in Gerbereien mit giftigen und krebserregenden Chemikalien arbeiten. Durch den ständigen ungeschützten Kontakt mit Chromsalzen und -dämpfen sowie anderen Laugen und Säuren bekommen sie schwere Atemwegserkrankungen und Hautausschläge.

6. Die ungefilterten Abwässer von Ledergerbereien verseuchen Flüsse und das Grundwasser.

7. Neben Fleisch ist Leder das wertvollste Produkt der Schlachthäuser! Die Lederindustrie erwirtschaftet mit Tierhäuten und Lederprodukten einen Umsatz von schätzungsweise 80 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Quelle: PETA

Petitionen

für die Delfine

Gegen Schnabelkürzen

für die chilenischen Schafe

gegen Gasbetäubung von Schweinen

gegen Stierkampf

für die Affen

für die Elefanten

gegen diese Zurschaustellung der Tiere in China

gegen die Robbenjagd

Dingos werden als Zeitbomben benutzt

für die traurigsten Bären Europas

gegen Tennessee Walking bei Pferden 

gegen Privathaltung von Reptilien



























Tiernothilfe in Ecuador

Samstag, 25. Juni 2016

Tatort Internet

Vier Pfoten:

Der weltweite Handel mit Tieren boomt. Egal ob man ein Kätzchen, einen Welpen oder gar ein Pferd sucht, es wird immer üblicher Haustiere auf Kleinanzeigen-Plattformen im Internet zu kaufen, wie etwa auf den Seiten der eBay Classifieds Group. Aber unzureichende Regulierungsmaßnahmen haben viele dieser Kleinanzeigen-Plattformen zu einem Ort für dubiose Händler und Tierleid gemacht. Hilfst du mit, den unseriösen Handel zu stoppen?


Video

(Information - ohne schlimme Bilder)

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Aktiv vor Ort gegen Missstände bei Tieren

PETA:

täglich wenden sich Menschen an PETA, die in ihrer Umgebung Tiermissstände beobachtet haben und nicht wissen, wie sie dagegen vorgehen sollen. Wir versuchen, jeden Fall so gut wie möglich zu prüfen, werden jedoch von der hohen Zahl an Meldungen schier überschwemmt und haben auch keine rechtliche Kompetenz, Tiere aus Ihren schlechten Verhältnissen zu retten. Diese haben nur das Veterinäramt, das auch für PETA in den allermeisten Fällen der erste Ansprechpartner ist, und die Justiz.

Wir wollen heute deshalb die Chance nutzen, unseren aktiven Aktivisten einige Hinweise mitzugeben, wie Sie selbst aktiv werden können, wenn Sie Zeuge von Grausamkeit gegenüber Tieren werden. Dies ist viel einfacher, als weithin angenommen, und geht in drei einfachen Schritten.

1. Die rechtliche Lage prüfen

Wenn sich die Möglichkeit ergibt und es sinnvoll erscheint, kann man den oder die Zuständigen zunächst persönlich ansprechen und sachlich über die festgestellten Missstände informieren. Möglichweise kann bereits ein konstruktives Gespräch eine Verbesserung erwirken.
Das Tierschutzgesetz regelt, unter welchen Bedingungen Tiere gehalten werden dürfen. An vielen Stellen geht es bei weitem nicht weit genug (es ist ja auch erlaubt, Tiere zu töten, nur um sie zu essen), aber in vielen Fällen werden auch diese Auflagen schon missachtet. Deshalb ist es wichtig, dafür Sorge zu tragen, dass zumindest die Bestimmungen im Gesetz eingehalten werden! Um schnell und einfach in Erfahrung zu bringen, welche Anforderungen für die Haltung welcher Tiere (privat und gewerblich) gelten, empfehlen wir die Stellungnahmen der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT), die hier abrufbar sind: http://www.tierschutz-tvt.de/50.html

2. An das zuständige Veterinäramt wenden

Als Faustregel gilt: Werden Kriterien aus den Merkblättern der TVT nicht eingehalten, lohnt sich auch eine Meldung an das zuständige Veterinäramt. Kontaktdaten kann man über diesen Link durch wenige Klicks ermitteln: www.amtstieraerzte.de/adressen/untere-veterinaerbehoerden
Es gilt, in einer kurzen, aber konkreten Mail den Tatbestand zu schildern und auch Adresse (oder Koordinaten) für die Amtstierärzte anzugeben, damit diese den Fall überprüfen können. Setze die Kontaktadresse von PETA (info@peta.de) ins CC der Mail, um uns über den Missstand zu informieren und den Druck auf das Amt zu erhöhen. Hilfreich sind aktuelles Bild- oder Videomaterial, das datiert sein sollte, um die Vorwürfe gegen den Halter zu erhärten.

3. PETA kontaktieren

Das Veterinäramt hat den Vorfall ignoriert? Wir freuen uns über eine kurze Meldung (am besten mit aussagekräftigem Bildmaterial) und prüfen gegebenenfalls rechtliche Schritte (an http://www.petadeutschland.de/formulare/view.php?id=10)

Ist der Missstand behoben? Gerne veröffentlichen wir Geschichten geglückter Tierrettungen und aktiver Aktivisten als Vorbild für Andere auf unserem Blog. Wir freuen uns, von dir zu hören! :)

Danke für deinen Einsatz!
Mit tierfreundlichen Grüßen

Christiane
Aktivistenkoordinatorin

Fördermitgliedschaft bei Animal Equality

Fördermitgliedschaft

Die Arbeit von Animal Equaltiy durch Ihre Fördermitgliedschaft unterstützen
Geben Sie mit uns denen eine Stimme, die in unserer Gesellschaft nicht gehört werden. Gemeinsam werden wir die Welt für Tiere zu einem freundlicheren und mitfühlenderen Ort machen. Durch Ihre Fördermitgliedschaft werden weniger Tiere leiden. Der Betrag ist steuerlich absetzbar. 

Animal Equality ist eine international tätige Organisation, die sich überall dort für Tiere einsetzt, wo sie Leid oder Tierquälerei erfahren. 
Wir verbreiten in acht Ländern auf drei verschiedenen Kontinenten Informationen und Hilfestellungen für einen tierleidfreien Lebensstil und inspirieren Menschen dazu ihre Ernährungsweise zugunsten der Tiere zu verändern.
Neben Deutschland sind wir auch in den USA, Großbritannien, Spanien, Italien, Venezuela, Mexiko und Indien aktiv.
 
Sie arbeiten unermüdlich für eine gerechtere und bessere Welt für alle Lebewesen, die diesen Planeten bewohnen. Sie glauben, dass Ungerechtigkeiten bekämpft werden müssen – ganz gleich wo sie geschehen. Und dass jedes Tier, egal wo auf der Welt es sich befindet, ihre Hilfe und ein Leben ohne Schmerzen und Leiden verdient. 
Durch groß angelegte Bildungsprogramme, Undercover-Recherchen, medienwirksame Aktionen, Unternehmenskampagnen und politische Arbeit will Animal Equality einen langfristigen sozialen Wandel herbeiführen und eine Welt schaffen, in der alle Tiere Mitgefühl und Achtung erfahren.
 
Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf der sogenannten Nutztierindustrie, da sie international für das größte Tierleid verantwortlich ist.
Die Effektivität und Wirksamkeit ihrer Arbeit hat für uns oberste Priorität. Sie arbeiten täglich daran ihre  Arbeit zu optimieren und die größtmögliche Wirkung und Erfolge für Tiere erzielen zu können.
 
Deswegen wurde Animal Equality von der unabhängigen Bewertungsorganisation Animal Charity Evaluators (ACE) nach einer umfangreichen und genauen Analyse hinsichtlich der Arbeit von Animal Equality, der Kosteneffizienz, Erfolgsbilanz und finanziellen Ressourcen im Jahr 2014 und im Jahr 2015 als eine der drei effizientesten Tierrechtsorganisationen der Welt ausgezeichnet.