Samstag, 21. März 2015

Milch und Milchprodukte machen krank

Zusammenfassung der gesundheitlichen Schädigungen durch Milchprodukte

Milch ist nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen ein biologisches Signalsystem zwischen Mutter und Neugeborenem, dessen Aufgabe es ist, das Wachstum und die Programmierung des Neugeborenen für eine kurze Zeit zu aktivieren und zu fördern. Und zu diesem Zweck aktiviert Milch das Enzym mTOR, welches das Zellwachstum massiv fördert. (83) Krebs, Diabetes, Übergewicht, Akne sind das Ergebnis einer zu hohen Aktivität von mTOR (84) und sind somit auf einen kontinuierlichen Milchkonsum zurückzuführen. Eine ständige Erhöhung der mTOR im Organismus ist das gemeinsame Kennzeichen aller Zivilisationskrankheiten.

Osteoporose und Milch 
Das wichtigste Verkaufsargument für Milch ist Kalzium und der Aufbau starker Knochen bei Kindern und die Prävention vor Osteoporose bei älteren Menschen. Allerdings zeigt die klinische Forschung, dass Milchprodukte keinen Nutzen für die Knochen haben. Eine Überprüfung, die im Jahr 2005 in der medizinischen Fachzeitschrift für Kinderheilkunde „Pediatrics“ veröffentlicht wurde, zeigte, dass Milchkonsum nicht den Knochenbau bei Kindern verbessert. (1) Ebenso zeigte die „Harvard Nurses’ Health Study“ (2), die mehr als 72.000 Frauen über 18 Jahren umfasste, keine schützende Wirkung von erhöhtem Milchkonsum auf das Frakturrisiko.

Milch, Fettgehalt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen 
Milchprodukte einschliesslich Käse, Eis, Milch, Butter und Joghurt beinhalten erhebliche Mengen an Cholesterin und sind die hauptsächliche Quelle für gesättigte Fettsäuren in der Ernährung. (10) Eine Ernährung mit einem hohen Gehalt an Fett und gesättigten Fettsäuren erhöht das Risiko von Herzerkrankungen und anderen schweren gesundheitlichen Problemen. In zwei Studien konnte gezeigt werden, dass der Bluthochdruck, ein bekannter Risikofaktor für Herzerkrankungen, signifikant gesenkt werden konnte bei Patienten, die strikt tierliche Produkte vermieden. (11, 12) Eine fettarme vegane Ernährung ohne Milchprodukte in Kombination mit genügend Bewegung, ohne Zigaretten und einem vernünftigen Umgang mit Stress kann nicht nur Herzerkrankungen verhindern, sondern sogar rückgängig machen. (13, 14) Fettfreie Milchprodukte sind zwar verfügbar, sind jedoch mit erheblichen anderen Gesundheitsrisiken verbunden.

Krebs und Milch 
Prostatakrebs und Brustkrebs sind mit dem Konsum von Milchprodukten verbunden, was vermutlich auf der Erhöhung eines Hormons beruht, welches „Insulin-like growth factor“ (IGF-I) genannt wird. (15) IGF-I ist in Kuhmilch enthalten. Es wird in erhöhten Konzentrationen im Blut von Personen nachgewiesen, die regelmässig Milchprodukte konsumieren. (16, 17) Auch andere Substanzen, die den IGF-I Spiegel erhöhen, sind in Kuhmilch enthalten. 

Fazit 
Es ist unter der erdrückenden Faktenlage der wissenschaftlichen Studien zunächst höchst erstaunlich, dass es unter Medizinern und Ernährungswissenschaftler unterschiedliche Stellungnahmen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Milch gibt. Dafür kommen offensichtlich nur zwei Gründe in Frage:
  1. Ernährungswissenschaftlern und nicht wissenschaftlich tätigen Medizinern fehlen die Kenntnisse zu den Studien und über die funktionellen Auswirkungen von Milch und Milchprodukten auf den Organismus des Menschen. Ernährungswissenschaftler kennen zwar die Zusammensetzung der Milch, ihnen fehlen aber oft fundierte Kenntnisse über die Funktionsabläufe im menschlichen Organismus.
  2. Durch die Zusammenarbeit von Ernährungswissenschaftlern mit der Lebensmittelindustrie entstehen erhebliche wirtschaftliche Interessenkonflikte, die natürlich eine Veröffentlichung kritischer Aspekte gesundheitsschädlicher Nahrungsmittel durch die Ernährungswissenschaftler so gut wie ausschliesst. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Nahrungsmittelindustrie mit einem Wissenschaftler weiterhin zusammenarbeitet, der sich kritisch über die Nahrungsmittel dieser Industrie äussert. Das ist das Prinzip der legalen Korruption.
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